Sonntag, 10. November 2013

Derzeitiger Stand der Dinge

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, der Schnee lässt aber noch auf sich warten. Dies ist auch gut so, denn Langlauf kann ich zur Zeit sowieso nicht machen. Mein schwerer Sturz bei der Vier-Hübel-Tour am 25.8. ist nun fast 2,5 Monate her, die Heilung geht so langsam voran. Der Ellenbogen ist mit Metall versehen, welches erst nächste Saison raus kommt, wobei mich die nicht ganz mögliche Streckung von 100% nur wenig stört. Es ist eher der optische Makel, dass der Arm nicht gerade zu strecken geht. Aber da bin ich guter Dinge, dass es fast wieder zu 100% möglich ist.
Die Schulter, speziell das Schultereckgelenk, wird demnächst operiert. Die konventionelle Therapie hat nicht angeschlagen bzw. es stellte sich nach weiteren Untersuchungen heraus, dass ich mir doch mehr kaputt gemacht habe als am Anfang diagnostiziert. Ich habe mir ein sogenanntes ACG-Rockwood IV ( Schultereckgelenksprengung ) zugezogen, sprich, das Schlüsselbein ist ganz außen gebrochen und alle Bänder zur Steifigkeit sind gerissen. Da hilft nur noch eine Operation. Diese ist bereits mehrfach verschoben worden. Am 13.11. sollte nun in Leipzig der Eingriff erfolgen, am 9.11. bekam ich aber Post vom durchführenden Arzt mit dem Hinweis einer Verschiebung der Operation auf den 27.11.
Ich lasse bei mir die "Tight Rope" Methode durchführen. Das ist ein arthroskopischer Eingriff in Verbindung mit Einnähen einer Sehne aus dem Oberschenkel.
Nach der OP werde ich für 6 Wochen eine Trageschlaufe zum Ruhighalten der Schulter tragen, erst danach sollte wieder alles wie beim alten sein und die neue Saison kann kommen.
Aber wir werden sehen...

Dem Bike geht es eigentlich ganz gut, es steht zur Zeit bei der "Radfabrik" herum und wartet auf neue Teile, die beim Sturz leider kaputt gegangen waren. Ob es den Rahmen erwischt hat, kann mir noch keiner sagen, aber dies alles ist erstmal nebensächlich.

Dies sollte für dieses Jahr mein letzter Blogeintrag sein.

Allen einen guten Saisonausklang, man sieht sich hoffentlich im nächsten Jahr auf der Piste wieder. Falls nicht auf dem MTB, dann als Fotograf.