Samstag, 26. Juli 2014

Saisonbericht Teil 1

Was sich diese Saison bisher so alles getan hat....

Da ich diese Saison aufgrund meiner Sturzverletztungen von der letztjährigen Vier-Hübel-Tour keine Wettkämpfe bestreite, bin ich bisher sehr relaxt mit meinem Training und meiner freien Zeit umgegangen. Trotzdem war ich nicht faul, sondern habe bei der ein oder anderen Radveranstaltung teilgenommen oder mit Freunden größere Ausflüge mit dem MTB gemacht.

Unter anderem war dies zu Himmelfahrt die jährliche Ausfahrt mit der Radfabrik über 240 km als Vorbereitung für das 24h-MTB-Rennen am Stausee Oberrabenstein. Leider hatte uns das Wetter nicht in die Karten gespielt, sodass eine verkürzte Runde gedreht wurde. Am Ende standen bei mir trotzdem 170 km auf dem Tacho.

Ein weiteres Highlight sollte dieses Jahr mein erster Einsatz als Betreuer eines Einzelstarters beim Heavy24 in Chemnitz werden. Dies wurde aber mehr oder weniger zur unfreiwilligen Freizeitgestaltung, da mein Freund Thomas K. leider in der 1. Runde !!! in einen Sturz verwickelt wurde und das Rennen aufgeben musste. Fazit von diesem Wochenende: viel gutes Wetter, eine Menge bekannte Gesichter getroffen und Erholung zugleich. Das nächste Jahr werde ich aber wieder selbst als Fahrer aktiv am Start stehen, es sei denn, ich verpasse den Meldetermin.

Am 5.7.2014 wurde dann mit meinen Freunden Mario und Ronny gemeinsam der Stoneman Miriquidi gerockt. Unser Versuch, die goldene Trophäe in Besitz zu bekommen, ging auf.

Startgruppe auf dem Scheibenberg ( Ronny, ich, Mario )
 
1. Verpflegungsstelle bei Pöhla

Verpflegungsfahrzeug

Rast in Johanngeorgenstadt

Rast in Bozi Dar
Wir starteten gegen 7:15 Uhr auf dem Scheibenberg und sind gegen 21 Uhr dort wieder angekommen. Die reine Fahrtzeit betrug 10:45 h. Unterwegs wurden mehrere Verpflegungspausen eingelegt. Dies war nur möglich, weil Mario sein Vater unser ständiger Begleiter mit dem PKW war und an vereinbarten Treffpunkten auf uns wartete. Somit mussten wir keine größeren Sachen mit uns rumschleppen.
Vielen Dank nochmal dafür, wenn es wieder mal klappen sollte, würde ich gerne darauf zurück kommen. Außer einem aufgeschlitzen Reifen in einer Schotterabfahrt kurz vor Johanngeorgenstadt sind wir ohne Probleme durchgekommen. Das Wetter mit stärkerem Regenfall machte uns zwar zu Beginn der Tour etwas zu schaffen, aber mit zunehmender Dauer wurde es freundlicher und gegen Mittag prallte die Sonne uns am Aufstieg über den Skihang am Pleßberg entgegen. Leider ist Mario aufgrund seines nicht ganz auskurierten Schnupfens unterwegs nach 110 km in Bozi Dar ausgestiegen, aber wir beendeten die Runde trotzdem zu dritt, denn Ronnys Bruder gesellte sich uns die letzten 60 km hinzu.
Erfahrungen aus dieser Tour: jede Menge anstrengende Anstiege, etwas waghalsige Abfahrten, leichte Koordinierungsschwierigkeiten auf tschechischer Seite, MTB-Feeling pur, machbar an 1 Tag, allerdings nur bei wirklicher Gesundheit. Außer einem wunden Popo habe ich diesmal keinerlei Wehwehchen. Von mir aus kann man so eine Tour nochmal durchführen.

Rast kurz nach dem Plattenberg

geschafft !!!

Hin und wieder hatte ich mich bei MTB-Veranstaltungen sehen lassen, um meine Teamkameraden an der Strecke anzufeuern und auch das ein oder andere Foto zu schießen. Ich würde lieber selbst am Start stehen, aber das verschiebe ich aufs nächste Jahr. Am 14.7. wurden mir die letzten Metallteile aus dem gebrochenen Ellenbogen entfernt. Endlich wieder schmerzfrei den Arm bewegen, wobei eine 100% Streckung nicht mehr möglich ist, zu stark hatte mir der Sturz zugesetzt. Aber dies hält mich nicht von weiteren MTB-Einsätzen in naher Zukunft ab, nur mein Gehirn werde ich womöglich nicht mehr am Start abgeben, sondern mit Bedacht die Kurse bewältigen.

Bei der Vier-Hübel-Tour werde ich zwar dieses Jahr am Start stehen, allerdings mehr als gemütliche Ausfahrt mit meinen Teamkollegen. Die Zeit steht diesmal nicht im Vordergrund.

Bis dahin wünsche ich allen Mountainbikern eine sturzfreie Zeit und gutes Training. Bei dem ein oder anderen Wettkampf dieses Jahr werde ich sicherlich nochmal an der Strecke stehen und für ein paar Bilder und Anfeuerungen sorgen.

Man sieht sich ;)

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